MENSCHENBILDER
Fotos von Michael Horowitz aus den Jahren 1966 bis 1986
Während des Adventtheaters wird im Foyer im 1. Stock eine Verkaufsausstellung mit Schwarz-Weiß-Fotos von Michael Horowitz gezeigt, die zwischen 1966 und 1986 entstanden sind.
Michael Horowitz hat als Fotograf Menschen dazu gebracht, ihre Geheimnisse preiszugeben. Es entstanden MENSCHENBILDER, die berühren. Fotos, die nachdenklich stimmen, aber auch Zeitdokumente, die manchmal wie Karikaturen wirken – satirische Bilder aus Österreich. Künstler, wie Attila Hörbiger und Paula Wessely, Thomas Bernhard und Elias Canetti, Helmut Qualtinger und Oskar Werner, Klaus Maria Brandauer und Sir Peter Ustinov wurden porträtiert. Zu sehen sind aber auch MENSCHENBILDER von Österreichern im Alltag, die Geschichten erzählen, Gefühle aufzeigen und Gedanken lesen.
"Einzigartige Photos, die für sich selbst sprechen. Die Bilder eröffnen dem Betrachter die seltsame Welt Österreichs. Ein wahres Panoptikum von Gut und Böse. Lächerliche, rührende, tragische und ironische Menschenbilder – und zwar in solcher Vielfalt, dass man wieder auf die mehr und mehr verlorengehende Individualität hoffen darf". (H.C. Artmann)
Weihnachten Daheim –
Adventheater vom 27. November bis 22. Dezember 2011
Es ist wieder soweit: in acht Wochen ist Weihnachten und in vier Wochen beginnt der Advent, und damit die Adventtheatersaison im Theater zum Himmel. Heuer gibt es wieder ein breites Angebot an Lesungen. Für Jung und Alt, für Advent-Romantiker und Weihnachts-Verweigerer, für Naschkatzen und Literaturfreunde!
An 15 Abenden und zwei Matineen lesen und singen unsere „Fixsterne“ wie Wolfgang Hübsch, Karlheinz Hackl, Joseph Lorenz, Ulrike Beimpold, Erika Pluhar und Michael Heltau und auch Petra Morzé und Michael Horowitz fühlen sich schon im Theater zum Himmel „daheim“. Als Überraschungssgäste beehren Kammersänger Heinz Holecek – mit der Lesung „Honzo´s Erzählungen“, Burg-Star Maria Happel – die in ihrer Matinee auch singen wird – und Lustspielhaus-Intendant Adi Hirschal, ebenfalls mit einem musikalischen Programm. Und was wäre Weihnachten ohne Familie? So finden sich auch Mavie Hörbiger und Michael Maertens wieder zu einer Weihnachtsmatinee im Hörbigerhaus ein, und der Sohn des Hauses, Manuel Witting lädt Sie ganz persönlich an den ersten drei Adventsonntagen und zum Saisonfinale, am 22. Dezember, unter dem Motto „Rückkehr in die Kinderzeit“ zu einem literarisch-musikalischen FeierAbend in das Haus seiner Familie.
Wie im Sommer stellt auch im Advent Arthur Schnitzler einen Schwerpunkt dar – insbesondere für all jene, die nicht „nur“ einschlägig-weihnachtliche Programme bevorzugen. Und es wird auch wieder gesungen, Weihnachtliches, Nachdenkliches und Fröhliches. Jedenfalls freuen wir uns auf ein sehr positiv gestimmtes, heiteres Programm im Adventtheater im Theater zum Himmel.
Kartenverkauf exklusiv über Oeticket: www.klassik.oeticket.com oder unter Tel.: 01/96096 bzw. in allen Oeticket-Verkaufsstellen (z.B.: bei Raiffeisen Banken, Erste Bank, Volksbank, Mediamarkt, Saturn, Libro, Ruefa Reisen, Blaguss Touristik, Niedermeyer sowie ausgewählten Trafiken)
„Rückkehr in die Kinderzeit“
Ein literarisch-musikalischer FeierAbend mit Manuel Witting & Friends. Buch: Christian Papke
Inkl. Bewirtung; Ein Teil der Erlöse wird zugunsten des Kinderhospiz Sterntalerhof verwendet.
Zu den ersten drei Adventsonntagen sowie dem Jahresabschluss der Saison am 22. Dezember 2011 laden Maresa Hörbiger und ihr Sohn Manuel Witting zur privaten Feier in ihren Familiensitz der berühmten österreichischen Schauspielerdynastie Wessely-Hörbiger. Gemeinsam mit Regisseur Christian Papke hat sich Manuel Witting erstmals dazu entschlossen, einen eigenen Beitrag zum 2008 vor Ort gegründeten „Theater zum Himmel“ zu leisten. Die bewirtung übernehmen die beiden Herren daher auch gleich selbst. Dass sie Theater machen können, haben sie bereits unabhängig voneinander bewiesen. Nun üben sie sich in der Kunst des Punschkochens und der Weihnachtsbäckerei. Manuel Witting meint dazu: „Ich will endlich einmal in der Weihnachtszeit ankommen. Schließlich habe ich jetzt einen kleinen Sohn, der begreifen soll, was die Fantasie der Dichter im Winter seit langem beschäftigt.“ Und Papke ergänzt: „Letztes Jahr habe ich zu Weihnachten mit 150 Albanern Oper in Tirana inszeniert; so geht das schon seit Jahren und bestimmt nicht nur mir: Wir müssen uns wieder vermehrt Zeit für uns selbst geben.“
Der Titel der Veranstaltung „Rückkehr in die Kinderzeit“ ist also Programm: Der Blick richtet sich rückwärts, um eine Perspektive nach vorne zu ermöglichen. Witting wird dazu Papkes Auswahl zeitgenössischer Texte (u.a. Joachim Ringelnatz, Heinz Erhardt, Hugo Wiener, Ernst Waldbrunn, Antoine de Saint Exupéry) lesen, und begleitet wird er dabei an jedem der vier Abende von einem anderen Musiker. Zum Saisonfinale am 22.12.2011 begleitet ihn der gugebrüllt Kinderchor unter der Leitung von Maria Köstlinger. Eine gemütliche Stunde zum Innehalten und Loslassen. Die Zuschauerzahl ist entsprechend begrenzt. Wer selbstgebackene Kekse mitbringt, zahlt zehn Euro weniger!
Manuel Witting, der jüngste Enkel von Paula Wessely und Attila Hörbiger, Sohn von Maresa Hörbiger und (Burg)Schauspieler Dieter Witting, absolvierte seine Schauspielausbildung am Konservatorium unter Elfriede Ott. Nach ersten Theaterengagements und kleinen und größeren Fernsehauftritten, wirkte er 2006-2008 in mehreren Produktionen am Theater in der Josefstadt mit. Dem Fernsehpublikum ist er vor Allem aus „SOKO Donau“ bekannt, zuletzt war er in der ORF-Koproduktion „Wilde Wellen“ zu sehen. 2009 verkörperte er Gustav Klimt in der international erfolgreichen Filmproduktion „Mahler auf der Couch“. Am 8.12. war er auf ORF2 im Biopic über die Tauchpioniere Hans und Lotte Hass, "Das Mädchen auf dem Meeresgrund" zu sehen.
Never Change a Winning Team!
Wir stellen unser kompetentes, kreatives und fleißiges Team vor:
Intendatin und Hausherrin Maresa Hörbiger ist mit Recht stolz auf ihr Team, das nunmehr zwei volle Jahre in dieser Zusammenstellung, sehr harmonisch und professionell zusammenarbeitet:
erste Reihe v. li. n. re.: Benedikta Böhm (Event-Management), Maresa Hörbiger, Andreas Fuith (Catering: Die Festwirte Fuith & Mark), dahinter v. li. n. re. Marta (guter Geist des Hauses) , Claudia Pischler (Administration und Abendkassa), Renate Neumeier (Marketing & Presse), Katharina Stockinger (Geschäftsführung Verein Theater zum Himmel, Vermietung des Hörbigerhauses als Event-Location und Obfrau von gutgebrüllt Kinderensemble), Florian Heinz (Licht & Tontechnik), Ewa (guter Geist des Hauses). Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame erfolgreiche Saisonen!
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Thomas Bernhard wäre heuer 80 gewesen
Aus diesem Anlaß im Programm: "Am Ziel" szenische Lesung mit Maresa Hörbiger
Zwischen Tragik und Komik liest und spielt in Thomas Bernhards „Am Ziel“ die Burgschauspielerin Maresa Hörbiger mit „beinahe übermenschlicher Bühnenpräsenz“, wie ihr die Kritik bescheinigt, gleich alle in diesem Stück beteiligten Charaktere und schafft es so, ihr Publikum von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln und zu begeistern.
Statt wie seit 33 Jahren jeden Sommer allein ans Meer zu fahren, haben diesmal die Industriellenwitwe und ihre Tochter einen dramatischen Dichter eingeladen, sie zu begleiten. Doch schon beim Kofferpacken bereut die geschwätzige Mutter diesen Schritt und fürchtet, der Besucher könnte ihre Machtposition gegenüber der Tochter gefährden.
In einer Gratwanderung zwischen Satire und Drama, Komik und Tragik porträtiert Bernhard ein Muttermonster, das nicht nur der Tochter, sondern auch sich selbst mit Hassliebe begegnet.
Termin: Mittwoch, 24.August 2011.
Es ist wieder so weit: Sommertheater vom 14.07. bis 04.09.2011
Das Theater zum Himmel im Hörbigerhaus geht in die vierte Saison mit gewohnt hochkarätigem Programm. Einen Schwerpunkt bildet heuer das Wienerlied. An 25 Abenden lesen und singen: Michael Heltau, Georg Markus, Maximilian Schell, Ulrike Beimpold, Heinz Zednik, Gerhard Tötschinger, Wolfgang Hübsch, Erika Pluhar, Joseph Lorenz, Petra Morzé, Michael Horowitz, Karlheinz Hackl, Lotte Ingrisch, Hermann Scheidleder, Ernst Stankovski, Michael Maertens, Toni Slama und Hausherrin Maresa Hörbiger.
Am 14.Juli sorgt Burgtheater-Doyen Michael Heltau für einen glanzvollen Auftakt. An gleich zwei Abenden unter dem Titel „Gesagt – Gesungen“ liest er nicht nur sondern stimmt dieses Jahr auch so manches Chanson an. Musik liegt auch an weiteren Abenden in der Luft: Kammersänger Heinz Zednik sinniert mit Gerhard Tötschinger über „Wort und Musik aus Wien“ – u. a. in Liedern von Herman Leopoldi, Erika Pluhar wird von Klaus Trabitsch auf der Gitarre begleitet wenn sie „Lieder vom Himmel und der Erde“ zum Besten gibt, Maresa Hörbiger unterhält mit Texten und Liedern von Hugo Wiener, Hermann Scheidleder liest und singt in seinem Programm „Maunerleit und Männerleid“ Wiener Lieder und Texte, Karlheinz Hackl singt ebenfalls in seinem Programm „Den Wurschtl kann Kana darschlog´n“ und Erst Stankovski unterhältin seinem Programm „Oh, Ihr Komödianten“ das Publikum mit seinen musikalischen Talenten. Schließlich skizziert Maresa Hörbiger mit Sprachwissenschafter Manfred Glauninger und Moderator Thomas Plötzeneder „Wienerisches in seinen Varianten“ von Mozart über Schnitzler bis zum Rockpoeten Falco.
Einen weiteren Schwerpunkt widmet das Theater zum Himmel Arthur Schnitzler, anlässlich seines Todestages. Am 29.Juli liest Joseph Lorenz mit Maresa Hörbiger aus dem Briefwechsel Schnitzlers mit Adele Sandrock und Samstag „Die Traumnovelle“. In der Woche darauf gestalten Petra Morzé und Michael Horowitz einen Schnitzlerabend unter dem Titel „Herzensschlampereien“.
Neben „Theater zum Himmel - Fixsternen“ wie Ulrike Beimpold – sie liest „Katharina Schratt – ein Leben“, Wolfgang Hübsch und Michael Maertens – jeweils mit Kishon-Programmen, sind Gerhard Tötschinger, Georg Markus, der aus seinem reichen Wissensschatz über österreichische Künstler-Familien erzählt, Karlheinz Hackl u.a. mit „Wien Wörtlich“ von Josef Weinheber, in der Himmelstrasse zu Gast. Ein Highlight auf der Steinbühne im Garten des Hörbigerhauses ist der Abend mit Oscarpreisträger Maximilian Schell. Er erzählt am 16.Juli mit Georg Markus „Über Gott und die Welt“.
04. September 2010
BENEFIZGALA IM HÖRBIGERHAUS
zugunsten Nachbar in Not für Pakistan
Es lasen: Michael Heltau, Christiane Hörbiger, Maresa Hörbiger, Franziska Hackl & Maria Köstlinger, Wolfgang Hübsch, Joseph Lorenz, Georg Markus, Cornelius Obonya, Elisabeth Orth, Gerhard Tötschinger, Peter Turrini, Manuel Witting u.a.; Musikalische Umrahmung: Geremus Trio (Violine: Nicolas Geremus, Gitarre: Hans Zinkl, Kontrabass: Thomas Stempkowsky)
Vorstellung der Aktion Nachbar in Not - Flutkatastrophe Pakistan: Sissy Mayerhoffer; Dankesworte: Dr. Hyat Mehdi Botschafter a.D. der Islamischen Republik Pakistan; Moderation: Vera Russwurm
Catering: Die Festwirte Fuith & Mark; pakistanische Köstlichkeiten vom Restaurant Indus
Über 100 Gäste fanden sich im Hörbigerhaus ein und genossen das einmalige Programm bis fast Mitternacht. Dabei verzichteten nicht nur die Künstler auf ihre Gagen sondern auch alle Mitarbeiter und Partner des Theaters zum Himmel. Somit kamen fast 10.000,00 Euro zusammen, welche Frau Hörbiger aufrundete und an Nachbar in Not übergab.











